Leichtathletik
09.07.2014
Süddeutsche Meisterschaften Aktive U18
Marcel Bosler mit neuem Kreisrekord zu Bronze - Matthias Graf verpasst Quali für Deutsche nur knapp
Mit starken Leistungen, jedoch nicht unbedingt überglücklich kehrten die beiden Spitzenleichtathleten des TVI, Matthias Graf und Marcel Bosler von den Süddeutschen Meisterschaften am 6./7.7.2014 in Regensburg nach Hause.

Samstags wollte der 16 Jahre alte Matthias Graf  über 400m Hürden bereits in seinem ersten Jahr in der Altersklasse U18 die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften schaffen. Mit einer persönlichen Bestleistung von 59,66sec angereist, auf den ersten Blick ein schwieriges Unterfangen. Denn der Deutsche Leichtathletikverband hatte die Norm auf 58,00sec festgelegt. Die Aufgabe wurde nicht leichter, als genau zur Startzeit ein Regenschauer mit Windböen über dem Stadion niederging. Trotzdem lief Matthias ein starkes Rennen, überquerte sauber die Hürden und kam als Dritter seines Zeitlaufs ins Ziel. Die Enttäuschung war jedoch riesengroß, als die Uhr für Matthias bei 58,05sec stehen blieb. Nur winzige 5/100sec fehlten zur angestrebten Qualifikation. Was wäre gewesen, wenn das Wetter besser gewesen wäre? Der respektable 6.Platz im Endklassement war für den Athleten nebensächlich.  Sonntags ging Matthias Graf  über 200m an den Start. Obwohl noch den schweren Lauf vom Vortag in den Beinen, konnte er auch hier seine persönliche Bestleistung um 7/100sec auf 23,85sec verbessern. Für den Endlauf der besten sechs reichte die gelaufene Zeit jedoch noch nicht.

Im Kugelstoßen der Männer wuchtete Marcel Bosler das 7,26kg schwere Teil bereits in seinem zweiten Versuch auf die neue Saisonbestleistung  von 16,46m und vorläufig auf Platz 3. Während Marcel keine Verbesserung mehr gelang, steigerte sich sein Konkurrent um den 3. Platz von Versuch zu Versuch und schnappte dem TVI – Athleten im letzten Durchgang mit 16,51m noch die Bronzemedaille weg. Im anschließenden Diskuswerfen standen die Chancen auf eine Medaille nach den Vorleistungen der Konkurrenz in der Meldeliste eigentlich nicht so gut. Trotz für Diskuswerfer ungünstigem Rückenwind startete Marcel  mit 47,35m sicher in den Wettkampf und setzte in Durchgang 2 mit 49,24m noch einen drauf: Den eigenen Kreisrekord um weitere 31cm verbessert und vorläufig Rang 2. Mit dieser Weite hatte Marcel seine Mitbewerber anscheinend gehörig unter Druck gesetzt, denn nur noch ein Werfer konnte anschließend am Iffezheimer vorbeiziehen, so dass Marcel sich über die gute Leistung und die etwas überraschende Bronzemedaille freuen konnte. 

 

Die Freude über die Medaille währte nur kurz. Zwei schmächtige Langstreckenläufer gratulierten zunächst, luden Marcel Bosler zur Dopingprobe ein und führten ihn dem Antidopingprüfer zu. Marcel hatte das große Los gezogen. Wie zu erfahren war, ließ die Nationale Antidoping-Agentur an diesem Tag unter den Hunderten von angetretenen Athleten gerade mal 3 Dopingproben durchführen. Dazu wurden im Vorfeld die betroffenen Disziplinen ausgelost, anschließend die jeweilige Platzierung in der jeweiligen Disziplin. U.a. war der 3. Platz im Diskuswerfen der Männer einer der Auserwählten. Dopingprobe – für Marcel grundsätzlich nichts Neues. Hatte er diese Prozedur doch schon in A-Jugendzeiten mehrfach zu Hause erlebt. Gefordert war ein Becher Urin nicht nur unter Aufsicht, sondern unter Draufsicht des Dopingkontrolleurs. Für Marcel nach Blasenlehrung vor dem Diskuswerfen und Wettkampf bei brütender Hitze die schwierigste Herausforderung an diesem Tag. Die Tatsachen, dass der Diskuswettbewerb als einer der letzten an diesem Tag beendet war, sich deshalb nach und nach das Stadion lehrte bis sich kein Mensch mehr im Stadion aufhielt, es nichts zu Essen gab, zudem noch fast 400km Heimfahrt anstanden, trugen auch nicht gerade zur Lockerung bei. Dabei durfte der Inhalt der Probe nicht zu dünn sein. Nach langen drei Stunden konnte endlich Vollzug gemeldet werden. Immerhin war auf dem Weg nach Hause zu so später Stunde die Autobahn nicht so frequentiert. Der Tagesausflug hatte insgesamt 17 Stunden gedauert.

 
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